Kurzzeitkennzeichen: Wann du es brauchst
Das gelb markierte Kurzzeitkennzeichen gilt fünf Tage – für Probe-, Prüfungs- und Überführungsfahrten. Voraussetzungen, Ablauf und Unterschiede.
- Gelbes Feld mit Ablaufdatum.
- Gültig höchstens fünf Tage.
- Für Probe-, Prüfungs- und Überführungsfahrten.
Du hast ein Auto gekauft, das noch nicht zugelassen ist, und willst es nach Hause oder zur Hauptuntersuchung fahren? Dafür gibt es das Kurzzeitkennzeichen.
So erkennst du es
Am rechten Rand ist ein gelbes Feld mit dem Ablaufdatum. Die Erkennungsnummer beginnt mit 03 oder 04.
Wofür es gedacht ist
- Probefahrten,
- Prüfungsfahrten, etwa zur Hauptuntersuchung,
- Überführungsfahrten, zum Beispiel vom Verkäufer nach Hause.
Die wichtigsten Regeln
- Das Kennzeichen gilt höchstens fünf Tage.
- Es wird für ein bestimmtes Fahrzeug ausgegeben.
- Du brauchst eine Kfz-Haftpflichtversicherung für den Zeitraum (eVB-Nummer).
- Das Fahrzeug muss verkehrssicher sein; in der Regel wird eine gültige Hauptuntersuchung verlangt oder die Fahrt muss zur Prüfung führen.
Kurzzeit- oder rotes Kennzeichen?
Das Kurzzeitkennzeichen ist für Privatleute gedacht. Händler und Werkstätten nutzen für wechselnde Fahrzeuge das rote Kennzeichen. Wer ein Auto ins Ausland bringt, braucht ein Ausfuhrkennzeichen.
Häufige Fragen
Kann ich mit Kurzzeitkennzeichen in den Urlaub fahren?
Nein, es ist nur für Probe-, Prüfungs- und Überführungsfahrten gedacht.
Wo bekomme ich ein Kurzzeitkennzeichen?
Bei der Zulassungsstelle, in der Regel der deines Wohnorts oder des Fahrzeugstandorts.
Gilt das Kurzzeitkennzeichen im Ausland?
Viele Länder erkennen es nicht an. Für Auslandsfahrten ist das Ausfuhrkennzeichen meist besser.
Stand: Oktober 2026. Alle Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die geltenden Vorschriften und die Auskunft deiner Zulassungsstelle.