H-Kennzeichen für Oldtimer
Ab wann bekommt ein Oldtimer ein H-Kennzeichen? Voraussetzungen, Gutachten, pauschale Kfz-Steuer und Vorteile des historischen Kennzeichens.
- Mindestens 30 Jahre seit Erstzulassung.
- Oldtimergutachten nötig.
- Pauschale Steuer: 191,73 Euro für Pkw.
Das H am Ende des Kennzeichens steht für „historisch“. Es zeichnet Fahrzeuge aus, die als erhaltenswertes Kulturgut gelten – und bringt einige Vorteile mit sich.
Voraussetzungen
- Die Erstzulassung liegt mindestens 30 Jahre zurück.
- Das Fahrzeug ist weitgehend im Originalzustand oder zeitgenössisch verändert.
- Es ist in einem guten Pflege- und Erhaltungszustand.
- Ein Oldtimergutachten (nach § 23 StVZO) von einer Prüforganisation bestätigt das.
Vorteile
- Pauschale Kfz-Steuer: für Pkw 191,73 Euro, für Krafträder 46,02 Euro pro Jahr – unabhängig von Hubraum und Schadstoffklasse.
- Umweltzonen: Fahrzeuge mit H-Kennzeichen dürfen ohne Umweltplakette in Umweltzonen fahren.
- Oft günstige Oldtimer-Versicherungen.
Das H im Kennzeichen
Das H steht direkt hinter der Zahl, zum Beispiel B-OT 64H. Weil es Platz braucht, bleibt für die Erkennungsnummer etwas weniger Raum.
Kombinationen
Das H-Kennzeichen gibt es auch als Saisonkennzeichen. Wer mehrere Oldtimer nur zu Veranstaltungen bewegt, kann sich zudem das rote 07er-Kennzeichen anschauen.
Häufige Fragen
Kann ich mit H-Kennzeichen in die Umweltzone?
Ja, Fahrzeuge mit H-Kennzeichen brauchen keine Umweltplakette.
Darf ich mit H-Kennzeichen im Alltag fahren?
Ja, das H-Kennzeichen ist eine normale Zulassung ohne Einschränkung bei der Nutzung.
Was kostet das Oldtimergutachten?
Die Preise legen die Prüforganisationen fest. Frag vorab bei TÜV, DEKRA, GTÜ oder KÜS nach.
Stand: Oktober 2026. Alle Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die geltenden Vorschriften und die Auskunft deiner Zulassungsstelle.